Schule hat begonnen

Die Verkehrswacht NRW führt jährlich zum Schulbeginn an Grundschulen Veranstaltungen zum Thema „Schule hat begonnen“ durch. Ziel ist es, die Kraftfahrer daran zu erinnern, mehr Rücksicht auf Kinder im Straßenverkehr zu nehmen.

Um die Aufmerksamkeit der Autofahrer zu schärfen, werden an stark befahrenen Einfallstraßen Spannbänder und Plakate mit dem Text „Brems Dich! Schule hat begonnen.“ aufgehangen. Große Plakate „Schulanfänger = Verkehrsanfänger“ und „Wir Schulkinder sind unterwegs“ dienen ebenfalls als Blickpunkte. Das heißt, bremsbereit zu sein, wenn Kinder sich der Fahrbahn nähern.

Am ersten Schultag Zu Beginn der dunklen Jahreszeit erhalten die Kinder die Gelben Sicherheitswesten. Sie sind leuchtend gelb und reflektieren bei Licht. Die Sicherheitswesten sorgen dafür, dass die Erstklässler auf der Straße eher wahrgenommen werden, besonders morgens, wenn es noch dunkel ist. im Dunkeln.


Sonstiges

  • Großflächenplakate
  • Bereitstellen von Infomaterial und verkehrsaufklärenden Filmen und Videos
  • „Tipps zum sicheren Gebrauch von E-Scootern“ (YouTube)
  • Info- und Verkehrsaufklärungsaktionen in der Öffentlichkeit
  • Tauschbörsen
  • Anzeigen und Presseberichte in Tageszeitungen und Anzeigenblättern für besseres Verhalten im Straßenverkehr

Auto & Zweiräder

  • Technische Überprüfung der Zweiräder (Prüfplaketten)
  • Fahrradsimulator für E-Bikes
  • Testschlitten zur Gurtdemonstration
  • Seh- und Reaktionsteste
  • Verkehrsübungsplätze
  • Aktion “Junge Fahrer”
  • Beleuchtungsaktion für Kraftfahrzeuge im Oktober
  • Seniorenprogramme
  • Auszeichnung bewährter Kraftfahrer
  • Aktionen gegen Alkohol am Steuer
  • Einsatz der VR- Brille

Projekte für Schulen

  • Brems Dich! – Schule hat begonnen.“ mit Spannbändern und Plakaten, Gelbe Sicherheitswesten für die Schulneulinge in der Städteregion Aachen
  • für die 1. Klasse: Das Schulwegheft für Kinder „Sicher zur Schule“
  • Der Ratgeber für Eltern „Sicher zur Schule“
  • Schülerlotsen und Erwachsenenlotsen (Einrichtung und Ausrüstung)
  • Unterrichtsmaterialien zur schulischen Verkehrserziehung und zur Radfahrausbildung für Lehrer und Schüler
  • Einsatz der beiden mobilen Jugendverkehrsschulen
  • Radfahrtraining  in den Klassen 1 – 3 der Grundschulen zur Vorbereitung auf die Radfahrprüfung
  • Radfahrprüfung in den Klassen 4 der Grundschulen
  • Vorträge von Juristen an weiterführenden Schulen
  • Einsatz des Fahrradsimulators bei Tagen der offenen Tür an weiterführenden Schulen

Verkehrserziehung von Anfang an: Bobby-Cars kurven in den Eifeler Kindertagesstätten

Das Bobby-Car gilt als unverwüstliches Spielzeug. Den Belastungstest erfahren die kleinen roten Flitzer demnächst auch in den Kindertagesstätten der Nordeifel. Die Sparkasse Aachen stellt derzeit gemeinsam mit der Verkehrswacht in der Städteregion Aachen insgesamt 825 Bobby-Cars für 275 Kindertagesstätten zur Verfügung. Damit möchte sie die Verkehrsfrüherziehung und die motorischen Fähigkeiten der Kinder fördern. Auch in Monschau schritt die Sparkasse zur Tat, als im Klostersaal des Geldinstitutes den Vertretern von 27 Kindergärten und Kindertagesstätten aus Monschau, Roetgen und Simmerath insgesamt 81 Bobby-Cars gemeinsam mit der Verkehrswacht überreicht wurden. „Der Kindergarten spielt eine elementare Rolle bei der Vorbereitung der Kinder auf den Straßenverkehr. So sollen besonders die Wahrnehmungs-, Bewegungs- und Reaktionsfähigkeit gefördert werden“, meinte Otto Stollenwerk , Vorsitzender der Verkehrswacht Monschau, zum Hintergrund des gemeinsamen Engagements. Finanziert wird die Aktion aus den Mitteln der sparkasseneigenen Lotterie „PS-Sparen und Gewinnen“. „Wir möchten den Einrichtungen in der Region etwas Gutes tun und gleichzeitig einen Beitrag leisten, damit die Kinder Freude an der Bewegung haben. Abgesehen vom Spaßfaktor sind die wendigen Fahrzeuge auch optimale Trainingsgeräte für die Motorik“, ergänzte Andreas Kreitz, Direktor Privat- und Geschäftskunden Aachen-Süd/Eifel der Sparkasse Aachen bei der Übergabe.

 

Quelle: Aachener Zeitung; Foto: P. Stollenwerk


Überqueren der Straße im Foyer geübt

Monschau. Langeweile kam in der Flüchtlingsunterkunft Auf der Haag in Monschau garantiert nicht auf. Am Vormittag war doch nicht nur die Verkehrswacht Monschau, sondern auch Fahrlehrer Dr. Karl Reiter zu Gast. Ihr Ziel: Den Kindern und Erwachsenen das richtige Verhalten im Straßenverkehr beibringen.

Bereits bevor es richtig mit dem Sicherheitstraining losging waren die kleinen Teilnehmer vollends begeistert. Fleißig halfen sie beim Aufbau des Hütchen-Parcours und streiften sich mit strahlenden Augen die gelben Warnwesten über.

Sehen und gesehen werden

Bereits im November hatte ein Training im Foyer der ehemaligen Hauptschule stattgefunden (wir berichteten). An diesem Vormittag konnten einige Übungen noch weiter vertieft werden. So beispielsweise das Überqueren einer Straße. „Links-rechts-Links muss geschaut werden“, machte Dr. Karl Reiter anhand von Gesten deutlich. Einige Dolmetscher halfen bei der Übersetzung.

„Es ist wichtig, dass die Kinder und ihre Eltern lernen, wie man sicher über die Straße kommt. Dabei geht es um Sehen und Gesehen werden“, so der Fahrlehrer. Nicht nur er war mit den Ergebnissen seiner kleinen und großen Schützlinge, die den Parcours gleich mehrmals hintereinander bestritten, mehr als zufrieden. Auch Dieter Seidel, Erich Polis und Erhard Rüttgers von der Verkehrswacht Monschau machte die Lehrstunde sichtlich Spaß.

Einziger Wermutstropfen: „Beim letzten Mal hatten wir dank eines Sponsors genügend gelbe Warnwesten. Bei diesem Mal wurde es schon knapp“, meinte Seidel, der auf Spenden hofft. Schließlich soll es nicht die letzte Stunde gewesen sein. (se)

Quelle: Aachener Zeitung; von: se


Integration auch im Straßenverkehr

Monschau. Zurzeit sind 333 Flüchtlinge in Monschau in der ehemaligen Hauptschule untergebracht. Zu den vielen Anstrengungen, ihnen bei der Eingewöhnung zu helfen, gehört nun auch eine Aktion der Verkehrswacht Monschau, die ihnen das richtige Verhalten im Straßenverkehr zeigen soll.

Jede Abwechslung ist willkommen

Hermann Mertens, der als Vertreter der Bürgermeisterin am Mittwoch zur Unterkunft auf der Haag gekommen war, bedankte sich bei den Vertretern der Verkehrswacht: „Wir sind von mehreren Seiten darauf aufmerksam gemacht worden, dass es wirklich nötig ist, unseren Schützlingen wichtige Hinweise für das Verhalten im Straßenverkehr zu geben. Die Stadt Monschau freut sich sehr, dass die Verkehrswacht diese Aufgabe in die Hand nimmt.“

Leider spielte das Wetter nicht mit, deshalb brachten die Mitarbeiter der Verkehrswacht einige Utensilien in die Aula. „Wir sind nicht nur dazu da, bei schönem Wetter Transparente aufzuhängen“, meinte Otto Stollenwerk, der Vorsitzende der Verkehrswacht Monschau. Und sogleich waren die Gäste in der Aula umringt von Kindern und Erwachsenen. „Jede Abwechslung ist willkommen“, sagte Marianne Bothen-Frehr von der Bezirksregierung, „wir glauben, dass Ihre Aktion ein sinnvoller Beitrag ist, um auch in diesem Bereich Integration zu üben.“

Sinnvolle Unterweisungen

Dr. Karl Reiter, dessen Fachgebiet viele Jahre die Verkehrssicherheit war und der Lehrer in Verkehrserziehung ausgebildet hat, wollte hier mit einfachen, aber einprägsamen Beispielen den Kindern (zwischen vier und 14 Jahren) zeigen, wie man eine Straße richtig überquert.

Als nächste Schwierigkeitsstufe wurde ein parkendes Fahrzeug simuliert, das die Sicht erschwerte. Freudig griffen die Kinder nach den gelben Kragen, Dolmetscher bemühten sich, den wissbegierigen jungen Menschen aus vielen Nationen die Übung zu erklären. Cafer Hekim, der Einrichtungsleiter, gab zu bedenken, dass die meisten Kinder natürlich Autos kennen, jedoch sei in ihren Herkunftsländern oft ein anderes Verkehrsverhalten üblich: „Die Autofahrer hupen viel.“

Es wurde ein turbulenter, jedoch sehr gerne angenommener Verkehrsunterricht. Marianne Bothen-Frehr würde es begrüßen, wenn die Verkehrswacht öfter käme, um solch sinnvolle Unterweisungen zu geben.

Vonseiten der Monschauer Grünen wurden 200 der knallgelben Kragen gestiftet. Sie sollen auch Erwachsenen, besonders den Fahrradfahrern zur Verfügung gestellt werden.

Quelle: Aachener Zeitung, von: ale


Udo Scholten verabschiedet

17 Jahre lang war er engagiert und ehrenamtlich für die Verkehrswacht Monschau aktiv – am Donnerstag nun wurde Udo Scholten, den in der Eifel jedes Kind als Verkehrserzieher in Polizeiuniform kennt, feierlich verabschiedet.

Der Polizeibeamte, der in den verdienten Ruhestand geht, möchte sich jetzt vermehrt seiner Familie widmen, ist diese doch in den letzten Jahren aufgrund seiner Tätigkeiten im Polizeidienst und den umfangreichen Verpflichtungen im Ehrenamt zu kurz gekommen.

„Lieber Udo, dass Du Dich jetzt Deiner Familie widmest, dafür haben wir vollstes Verständnis und das freut uns von Herzen“, sagte Otto Stollenwerk, Vorsitzender der Verkehrswacht. Bei aller Freude über den neuen Lebensabschnitt aber bedauere man bei der Verkehrswacht, deren zweiter Vorsitzender Udo Scholten seit 2010 war, seine Verabschiedung.

Im Namen des gesamten Vorstandes der Verkehrswacht Monschau und auch persönlich dankte Stollenwerk „für die vertrauensvolle Zusammenarbeit, für Deinen beispielhaften Einsatz und für alle Leistungen in den zurückliegenden Jahren“. Für die Zukunft wünschte der Vorsitzende seinem Stellvertreter „Glück und Zufriedenheit, aber vor allem noch viele Jahre bei guter Gesundheit“.

Verkehrsfachberater

Udo Scholten war ein Mann, der neben seiner Arbeit als Polizeibeamter viel Engagement für die Verkehrswacht aufgebracht hat, wie Otto Stollenwerk herausstellte: „Seine Entscheidungen als Verkehrsfachberater traf er stets abgewogen und mit Bedacht, geschätzt wurde er für seine Besonnenheit und stets ruhig Art. In der Umsetzung seiner Aufgaben handelte er gewissenhaft und präzise.

Die Mitglieder und der Vorstand konnten sich auf ihren Verkehrssicherheitsberater immer verlassen.“ Scholten habe das Ehrenamt mit Engagement und Freude ausgefüllt, schloss Stollenwerk und fügte an: „Und das ist etwas, das in der heutigen Zeit, wo es die Vereine nicht einfach haben, keine Selbstverständlichkeit mehr ist.“

 

Quelle: Aachener Zeitung; von: peo